Herkunft, Geschichte und Denkväter der mentalen Systemik

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Die mentale Systemik ist methodische Haltung, Arbeitsinstrument & Prozess zugleich.
Sie entstand in der langjährigen Arbeit mit anderen Menschen und Beobachtung der häufigsten Schwierigkeiten bestimmter Herangehensweisen.

Dabei ließen sich wiederholt folgende Probleme feststellen. Entweder lag der Fokus beraterischer Herangehensweisen auf:
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  • der charakterlichen Einsortierung;
  • zielorientierten Erfolgsstandards;
  • systemischen Regelbetrachtungen;
  • therapeutischen Stulpen;
  • “falschen Mindsets/dem Gesetz der Anziehung”; oder
  • im Unternehmensfokus der BWL-Lupe und Marketingregeln.

… und damit werden entweder wichtige Aspekte eines Klienten ignoriert oder aber ihm sehr viel näher getreten als ihm lieb ist.
Unabhängig der Denk- und Therapieschule sind sowohl unheimlich gute Erfolge, als auch fatale und für Klienten gefährliche Coaching-, Beratungs- und Therapiearbeit festzustellen. Schon allein diese Begriffe gemeinsam zu verwenden, landet für sich in weiteren Schubladen.

Interessanterweise zeigt sich die hoch professionelle Arbeit der akademischen Herkunft jedoch genauso wenig automatisch als erfolgreich einzustufen, als jene der “Wochenendkurs”-Schiene. Lediglich großflächig vertreten die Auffassung verschiedenster Schulen und Methoden, die ihre als die einzig Zielführende. Genau dem ist aber nicht so.

Studien haben das mittlerweile mehrfach belegt. Um einen Klienten/Patienten erfolgreich voranzubringen, kommt es nicht auf “Methode X” oder deren akademischen Herkunft an, sondern vielmehr auf die gute Bindung zwischen Berater/Coach/Therapeut zu seinem Probanden.

Warum? Dies erklärt zumindest ein Stück weit, weshalb “Handaufleger” Wunder vollbringen und manche Kassenpatienten in jahrelangen Therapieschleifen hängen können ohne vorwärts zu kommen. Beides liegt nicht zwingend an der Methodik, sondern sehr viel häufiger an der Beziehung und der Intention des Konstrukts!

In diesem Hause unerwünscht!

Völlig gleich, ob sich ein Coach nun aber in der guten Schule eines Matthias Varga von Kibéd, Dr. Migge, der Denkhaltung Dr. Rogers sowie jemand ganz anderem schulte oder identifizierte, erlebt er trotz sehr guter verantwortungsbewusster Arbeit meist schwierige Herausforderungen rechtlicher und akzeptierender Herkunft.

Denn auch wenn er versucht, in bestimmte Kreise vorzudringen oder in gewisse Verbände aufgenommen zu werden, wird er häufig abgeblockt wie eine giftige Kartoffel oder kann sich die zuweilen utopischen Mitgliedsbeiträge nicht leisten. Denn “man” bleibt lieber ganz Apple-proprietär unter sich.

Manchmal bleibt zu fragen, ob es überhaupt auf die Arbeit am Menschen ankommt oder mehr auf rechtskonformes Auftreten. Manche Anbieter arbeiten so heftig gegeneinander, dass sie gezielt nach Rechtslücken ihrer Mitbewerber Ausschau halten und Gerüchte in die Welt setzen, die Zunft der Coachingsszene sei unverantwortlich und gefährlich für Patienten. Möglich ist dies nur, weil unser Rechtssystem der Pharmaindustrie den Rücken stärkt. Es gibt keinen wissenschaftlichen Hintergrund! Aber eben leider auch keine Lobby für (kleine) Einzelunternehmer, deren monetäre oder Marketing-Größe keinerlei Qualitätsaussage ihrer Arbeit trifft!

Somit haben diese häufig keinerlei Gelegenheit ihre oft sehr komplexen Ausbildungen und wertschätzende Grundhaltung inform eines Qualitätsmerkmals auszudrücken.

Dies alles führte zum Konzept und dem Siegel der “Mentalen Systemik”. 

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